Moin liebe Leute,
für alle Rollenspieler and friends gibt es hier ein kurzes Hörspiel aus dem Leben einer Gruppe armer Monster:
http://www.everengine.de/projekte/monstergruppe/index.html
so long
nic
Friday, August 18, 2006
Monday, August 14, 2006
Eva Herman: Die Emanzipation – ein Irrtum?
Moin liebe Leute,
wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, hat Eva Herman im Cicero und einem eigenen Buch die Frage aufgeworfen, inwieweit Frauen sich denn selbst verwirklichen sollten und dürfen.
http://cicero.de/97.php?ress_id=7&item=1111
Meine Kommentare:
"Ziehen wir Bilanz nach fast einem halben Jahrhundert Feminismus und Frauenemanzipation. Es werden so viele Ehen geschieden wie noch nie zuvor. In immer weniger Haushalten wird regelmäßig oder gar zeitaufwändig gesund gekocht."
Beeindruckende Kausalkette: Gleichberechtigung -> schlechtes Essen.
Von mir aus lassen wir das mal so stehen.
"fehlender Bemutterung"
Ah, Kindererziehung ist also Frauenarbeit. Kochen und der Zusammenhalt der Ehe (s.o.) ja auch.
Halten wir also fest: Emanzipation -> schlechtes Essen, ungehörige Blagen und zerrüttete Familien. Da hat sie ja nicht unrecht. Da allen Leuten Karriere wichtig ist, leidet halt alles andere. Und wenn sie von der Überforderung der Frau spricht und steigenden Selbstmordraten, dann hat sie da auch recht. Das nähert sich der Lebenswirklichkeit der Männer an. Die sind im Berufsleben stark ge-/überfordert und bringen sich häufiger um. Aber warum es für Frauen eine Kuschelecke geben soll, ist mir unklar. Und wie sie zu der hirnrissigen Frage
"Haben berufstätige Frauen von heute – zu denen ich ja auch gehöre – wirklich das Recht auf unbegrenzte Selbstverwirklichung oder war die Emanzipation ein fataler Irrtum?"
kommt auch. Jeder der eine intakte Familie und einen treusorgenden Partner will bzw. das sein will, kann sich doch ein entsprechendes Gegenstück suchen. Wo ist denn da das Geschlechtsspezifische.
"Betrachten wir einmal den soziologischen und biologischen Kontext."
Als wäre der soziologische Kontext nicht durch Machtstrukuren geprägt. Von "schöpfungsgewollte[r]" "Gnade" kann da wohl keine Rede sein.
"Der Mann steht in der Schöpfung als der aktive, kraftvolle, starke und beschützende Part, die Frau dagegen als der empfindsamere, mitfühlende, reinere und mütterliche Teil."
Autsch. Gut, das ist das herrschende und prägende Bild gewesen. Es gab aber auch immer Ausnahmen. Außerdem ist ihr Argument dann wohl: 'Das machen alle so, das haben wir schon immer so gemacht. Darum musst Du das auch machen.' Sehr schlüssig. Was ein Blödsinn.
"jene Gesetze, die das Überleben unserer menschlichen Spezies"
Bitte? Das ist ja eine krude Mischung aus kirchlichen Dogmen, totalitärer Überhöhung der Gemeinschaft und Argumentenaus dem Handbuch für Patriarchen. Oh je.
"Dabei sollten sich umgekehrt die so genannten Vorzeigefrauen zur Abwechslung auf den Prüfstand stellen und sich fragen lassen, welche Ziele sie eigentlich leiten. Die ehrliche Antwort wäre: Es sind Selbstgefälligkeit und Eitelkeit."
Äh, wie wir Männer? Oder ist das bei uns was anderes, wenn wir dieselben Ziele verfolgen?
"Wahrnehmung ihres Schöpfungsauftrages", "männlichen Berufswelt"
Blabla
"Wo sind sie jetzt, die Anführerinnen, die in den meisten Fällen selber niemals Kinder, geschweige denn Männer hatten? Sie wussten damals schon nicht, was das Glück bedeutet, ein Baby zu bekommen, einen liebenden Mann an der Seite zu haben und – manchmal unter größten Mühen – etwas zu erschaffen, was man den Familiensegen nennt."
Genau! Diesen Emanzen müsste man es doch nur mal richtig besorgen. Wenn die erst mal nen dicken Schwanz zwischen den Beinen haben, fangen die auch wieder an zu schnurren.
"Es geht mir nicht um schwärmerische Familienverklärung, ich will weder Abgründe verlogener Behaglichkeit beschwören noch alte Unterdrückungsmuster. Ich spreche von einer verlorenen Welt, die unseren Vorfahren jahrtausendelang Kraft und Halt gab, die Misserfolge und Enttäuschungen auffing und eine Quelle des Glücks sein konnte."
Eben: "konnte". Aber erstens nicht immer war und zweitens zu einem gehörigen Preis - nämlich all die "Abgründe verlogener Behaglichkeit" und "Unterdrückungsmuster", die sie nicht beschwören möchte und damit en passant unter den Tisch fallen lässt.
Als Meinung, intakte Familie sei etwas tolles, lasse ich das mal so durchgehen. Aber erstens ist die Begründung weit an jeder wissenschaftlichen Erkenntnis vorbei. Und zwitens ist der Versuch, _Frauen_und_Männer_ das _Recht_ auf einen anderen Weg abzusprechen schon weit von dem entfernt, was den liberalen Staat ausmacht, was die Verfassung als Quelle legislativer Möglichkeit (und auch als Quelle kodifizierter Moral) als möglich ansieht. Sogar die meisten Kirchen sind inzwischen weiter. Was ein Blödsinn.
so long
nic
wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, hat Eva Herman im Cicero und einem eigenen Buch die Frage aufgeworfen, inwieweit Frauen sich denn selbst verwirklichen sollten und dürfen.
http://cicero.de/97.php?ress_id=7&item=1111
Meine Kommentare:
"Ziehen wir Bilanz nach fast einem halben Jahrhundert Feminismus und Frauenemanzipation. Es werden so viele Ehen geschieden wie noch nie zuvor. In immer weniger Haushalten wird regelmäßig oder gar zeitaufwändig gesund gekocht."
Beeindruckende Kausalkette: Gleichberechtigung -> schlechtes Essen.
Von mir aus lassen wir das mal so stehen.
"fehlender Bemutterung"
Ah, Kindererziehung ist also Frauenarbeit. Kochen und der Zusammenhalt der Ehe (s.o.) ja auch.
Halten wir also fest: Emanzipation -> schlechtes Essen, ungehörige Blagen und zerrüttete Familien. Da hat sie ja nicht unrecht. Da allen Leuten Karriere wichtig ist, leidet halt alles andere. Und wenn sie von der Überforderung der Frau spricht und steigenden Selbstmordraten, dann hat sie da auch recht. Das nähert sich der Lebenswirklichkeit der Männer an. Die sind im Berufsleben stark ge-/überfordert und bringen sich häufiger um. Aber warum es für Frauen eine Kuschelecke geben soll, ist mir unklar. Und wie sie zu der hirnrissigen Frage
"Haben berufstätige Frauen von heute – zu denen ich ja auch gehöre – wirklich das Recht auf unbegrenzte Selbstverwirklichung oder war die Emanzipation ein fataler Irrtum?"
kommt auch. Jeder der eine intakte Familie und einen treusorgenden Partner will bzw. das sein will, kann sich doch ein entsprechendes Gegenstück suchen. Wo ist denn da das Geschlechtsspezifische.
"Betrachten wir einmal den soziologischen und biologischen Kontext."
Als wäre der soziologische Kontext nicht durch Machtstrukuren geprägt. Von "schöpfungsgewollte[r]" "Gnade" kann da wohl keine Rede sein.
"Der Mann steht in der Schöpfung als der aktive, kraftvolle, starke und beschützende Part, die Frau dagegen als der empfindsamere, mitfühlende, reinere und mütterliche Teil."
Autsch. Gut, das ist das herrschende und prägende Bild gewesen. Es gab aber auch immer Ausnahmen. Außerdem ist ihr Argument dann wohl: 'Das machen alle so, das haben wir schon immer so gemacht. Darum musst Du das auch machen.' Sehr schlüssig. Was ein Blödsinn.
"jene Gesetze, die das Überleben unserer menschlichen Spezies"
Bitte? Das ist ja eine krude Mischung aus kirchlichen Dogmen, totalitärer Überhöhung der Gemeinschaft und Argumentenaus dem Handbuch für Patriarchen. Oh je.
"Dabei sollten sich umgekehrt die so genannten Vorzeigefrauen zur Abwechslung auf den Prüfstand stellen und sich fragen lassen, welche Ziele sie eigentlich leiten. Die ehrliche Antwort wäre: Es sind Selbstgefälligkeit und Eitelkeit."
Äh, wie wir Männer? Oder ist das bei uns was anderes, wenn wir dieselben Ziele verfolgen?
"Wahrnehmung ihres Schöpfungsauftrages", "männlichen Berufswelt"
Blabla
"Wo sind sie jetzt, die Anführerinnen, die in den meisten Fällen selber niemals Kinder, geschweige denn Männer hatten? Sie wussten damals schon nicht, was das Glück bedeutet, ein Baby zu bekommen, einen liebenden Mann an der Seite zu haben und – manchmal unter größten Mühen – etwas zu erschaffen, was man den Familiensegen nennt."
Genau! Diesen Emanzen müsste man es doch nur mal richtig besorgen. Wenn die erst mal nen dicken Schwanz zwischen den Beinen haben, fangen die auch wieder an zu schnurren.
"Es geht mir nicht um schwärmerische Familienverklärung, ich will weder Abgründe verlogener Behaglichkeit beschwören noch alte Unterdrückungsmuster. Ich spreche von einer verlorenen Welt, die unseren Vorfahren jahrtausendelang Kraft und Halt gab, die Misserfolge und Enttäuschungen auffing und eine Quelle des Glücks sein konnte."
Eben: "konnte". Aber erstens nicht immer war und zweitens zu einem gehörigen Preis - nämlich all die "Abgründe verlogener Behaglichkeit" und "Unterdrückungsmuster", die sie nicht beschwören möchte und damit en passant unter den Tisch fallen lässt.
Als Meinung, intakte Familie sei etwas tolles, lasse ich das mal so durchgehen. Aber erstens ist die Begründung weit an jeder wissenschaftlichen Erkenntnis vorbei. Und zwitens ist der Versuch, _Frauen_und_Männer_ das _Recht_ auf einen anderen Weg abzusprechen schon weit von dem entfernt, was den liberalen Staat ausmacht, was die Verfassung als Quelle legislativer Möglichkeit (und auch als Quelle kodifizierter Moral) als möglich ansieht. Sogar die meisten Kirchen sind inzwischen weiter. Was ein Blödsinn.
so long
nic
Friday, August 11, 2006
AOL Video
Vorsicht Werbung!
Mein lieber Arbeitgeber hat nun auch ein Videoportal gestartet:
http://videobeta.aol.com/
Relativ viel kostenloses Zeug, Southpark um die zwei Dollar pro Folge. Ich nutze sowas eher selten, kann die Qualität also schwer einschätzen, aber bhaskar könnte das interessant finden. Hey, bhaskar, lebst Du noch? Zumindest die Musikvideosammlung finde ich nett.
Und nachdem in letzter Zeit so viele Horrormeldungen über den Laden verbreitet wurden: Ich mag die Leute. Die Firmenkultur ist nett und die Menschen - bis nach oben zu meinem CEO Charles - sind mit Spaß dabei. Das ist - wenn man da arbeitet - schon ziemlich viel wert.
Mein lieber Arbeitgeber hat nun auch ein Videoportal gestartet:
http://videobeta.aol.com/
Relativ viel kostenloses Zeug, Southpark um die zwei Dollar pro Folge. Ich nutze sowas eher selten, kann die Qualität also schwer einschätzen, aber bhaskar könnte das interessant finden. Hey, bhaskar, lebst Du noch? Zumindest die Musikvideosammlung finde ich nett.
Und nachdem in letzter Zeit so viele Horrormeldungen über den Laden verbreitet wurden: Ich mag die Leute. Die Firmenkultur ist nett und die Menschen - bis nach oben zu meinem CEO Charles - sind mit Spaß dabei. Das ist - wenn man da arbeitet - schon ziemlich viel wert.
Saturday, July 01, 2006
Fussballallüberallerlei
So allmählich komme ich ja doch ins Mitfiebern.
Hamburg, wo ich derzeit und für einige Monate weile, ist als Metropole und Austragungsort sowieso in Fussballstimmung. Menschen aller Herren Länder - samt Fahnen, Liedern und guter Laune - verwandeln die Stadt in ein einziges, großes Volksfest. Zudem sind alle nett zueinander. Eine No-Go-Area ist das hier ganz sicher nicht.
Die Stadt hat sich hübsch gemacht und - bis auf einige betrunkene Deppen, die es wohl überall gibt, direkt nach den Spielen - es macht einfach Spaß, hier zu sein.
Die ersten Spiele habe ich noch bei meinem derzeitigen Praktikumsarbeitgeber AOL gesehen, dann zusammen mit meinem kleinen Bruder und seinen Freunden.
Aber besonders nachdem ich Deutschland-Argentinien in einem Cafe direkt neben dem Fifa Fan Fest auf dem Heiligengeistfeld gesehen habe und danach die Massen auf der Reeprbahn beim Feiern besuchte, kann ich mich dem Trubel kaum noch entziehen. Wahnsinnsstimmung.
Zwischendurch gab es sogar eine Gruppe Fans und Faninen, die ein Sit-in veranstalteten, mitten auf der Strasse campten und die Nationalhymne sangen - also die korrekte Strophe natürlich. Süß, irgendwie. Und auch wenn mir 'Deutschland' brüllende Fahnenschwenker mit Bierfahne und Prolllaune außerordentlich suspekt sind, sie sind eine kleine Minderheit. Die meisten Leute sehen das sportlich und genießen das Happening.
Spannende Erfahrung.
Hamburg, wo ich derzeit und für einige Monate weile, ist als Metropole und Austragungsort sowieso in Fussballstimmung. Menschen aller Herren Länder - samt Fahnen, Liedern und guter Laune - verwandeln die Stadt in ein einziges, großes Volksfest. Zudem sind alle nett zueinander. Eine No-Go-Area ist das hier ganz sicher nicht.
Die Stadt hat sich hübsch gemacht und - bis auf einige betrunkene Deppen, die es wohl überall gibt, direkt nach den Spielen - es macht einfach Spaß, hier zu sein.
Die ersten Spiele habe ich noch bei meinem derzeitigen Praktikumsarbeitgeber AOL gesehen, dann zusammen mit meinem kleinen Bruder und seinen Freunden.
Aber besonders nachdem ich Deutschland-Argentinien in einem Cafe direkt neben dem Fifa Fan Fest auf dem Heiligengeistfeld gesehen habe und danach die Massen auf der Reeprbahn beim Feiern besuchte, kann ich mich dem Trubel kaum noch entziehen. Wahnsinnsstimmung.
Zwischendurch gab es sogar eine Gruppe Fans und Faninen, die ein Sit-in veranstalteten, mitten auf der Strasse campten und die Nationalhymne sangen - also die korrekte Strophe natürlich. Süß, irgendwie. Und auch wenn mir 'Deutschland' brüllende Fahnenschwenker mit Bierfahne und Prolllaune außerordentlich suspekt sind, sie sind eine kleine Minderheit. Die meisten Leute sehen das sportlich und genießen das Happening.
Spannende Erfahrung.
Thursday, May 18, 2006
Literatursuche
In einem aktuellen Sachbuch findet sich folgende Passage:
Der Text nutzt die Vereinfachungen, die durch die universelle Verfügbarkeit von Computern möglich wurden. Bibliographien und Referenzen wurden fast vollständig weggelassen, weil mit Hilfe von Schlagwörtern über Suchmaschinen wie Google schnell viele nützliche, aktuelle Referenzen gefunden werden können.
Monday, May 15, 2006
Muttertagsgrüße
Bruce Schneier über die NSA-Abhör-Aktion:
This is the line that's done best for me on the radio this week:
"The NSA wants to remind everyone to call their mother's this Sunday. They need to calibrate their system." - Bruce (IP)
Tuesday, May 09, 2006
Warner Bros. versucht sich an BitTorrent
Das Preislevel von $1 hört sich vernünftig an, obwohl ich $0.50 angemessener finde. Daß das ganze nicht ohne DRM auskommt wundert nicht, fragt sich nur wie restriktiv das wird, wie die Qualität ist, und wie es mit der Portabilität aussieht, d.h. kann ich die Folgen brennen und auf anderen Computern anschauen oder auf ein Mobile-Device übertragen und kann ich Sicherheitskopien brennen? Und natürlich die wichtigste aller Fragen: Wäre sowas auch aus Deutschland zu beziehen?
In a sign that Hollywood is trying to adapt to a technology it long feared, Time Warner Inc.'s Warner Bros. is expected to announce that it will sell and rent movies and television shows online using BitTorrent Inc.'s peer-to-peer technology.
[...]
Expected to launch this summer, Warner's service will sell and rent movies and television shows the same day they are released on DVD. Releases will include newer titles such as "Harry Potter and the Goblet of Fire" as well as library titles including "The Matrix." TV shows will include "Babylon 5" and "Dukes of Hazzard." The content will have heavy-duty security features so they can't be pirated.
[...]
Prices haven't yet been determined, but they could be less than physical DVDs. "We're working with a user base that is accustomed to not paying for content," said Ashwin Navin, president and co-founder of BitTorrent, who says TV shows might sell for as little as $1. (WSJ)
Thursday, April 27, 2006
Francis Fukuyama ändert seine Meinung
Francis Fukuyamas Abschied vom Neokonservatismus in Auszügen im Magazin der New York Times
As we approach the third anniversary of the onset of the Iraq war, it seems very unlikely that history will judge either the intervention itself or the ideas animating it kindly. By invading Iraq, the Bush administration created a self-fulfilling prophecy: Iraq has now replaced Afghanistan as a magnet, a training ground and an operational base for jihadist terrorists, with plenty of American targets to shoot at. The United States still has a chance of creating a Shiite-dominated democratic Iraq, but the new government will be very weak for years to come; the resulting power vacuum will invite outside influence from all of Iraq's neighbors, including Iran. There are clear benefits to the Iraqi people from the removal of Saddam Hussein's dictatorship, and perhaps some positive spillover effects in Lebanon and Syria. But it is very hard to see how these developments in themselves justify the blood and treasure that the United States has spent on the project to this point. (NYT)Zur Einschätzung dieses Sinneswandels z.B. auf Scotsman.com.
Linux ist Böse
Da sind soviele Fehler drin, daß muß eine Satire sein. Hier mal nur die ersten paar Zeilen:
Quelle ist die infowar.de Mailingliste (Archiv).
Like most things that are worth owning, Computers are an American invention. Look at any modern computer and you will see that the whole thing is the product of American brilliance.
For example, this rugged IBM laptop I am using was designed and built by an American company. It runs software built by Microsoft, one of America's most productive organizations. My computer does everything I could possibly want: I can do my work, submit my taxes and even search the Bible.
Like all the greatest American engineering, it's an example of innovation that makes a growing group of European and Chinese hackers jealous. They hate our lead in computing technology and will stop at nothing until they have control of all of our computers. (Shelley The Republican)
Quelle ist die infowar.de Mailingliste (Archiv).
Männlichkeit
Hihi. Die Tournee der beiden Deutschen Superstars wird unter dem Namen 'Absolute Straight' vermarktet. Ich muß schon den ganzen Vormittag darüber grinsen.
Flyer gibt es, hier zumindest, gerade im Überfluss, ansonsten muß ich für den Bildbeweis auf eine gräßliche Flash-Seite verlinken, deren Soundeffekte tierisch nerven und sich irgendwie auch nicht abstellen lassen. (World-Concerts)
Und sind Flash-Webseiten nicht schon ewig aus der Mode, weil unverlinkbar, unpraktisch und unnötig?
Flyer gibt es, hier zumindest, gerade im Überfluss, ansonsten muß ich für den Bildbeweis auf eine gräßliche Flash-Seite verlinken, deren Soundeffekte tierisch nerven und sich irgendwie auch nicht abstellen lassen. (World-Concerts)
Und sind Flash-Webseiten nicht schon ewig aus der Mode, weil unverlinkbar, unpraktisch und unnötig?
Thursday, April 20, 2006
Kommunikation in der Beziehung
Interessantes Argument: Nicht Langeweile sondern die vermehrte Kommunikation, bzw Diskussion über die eigene Beziehung führt zu neuen Formen des Zusammenseins.
Never let it be said that these new monogamists don’t know how to articulate their desires. In fact, their loquaciousness goes a long way toward explaining how and why they do it like they do: We’re living in an age of unprecedented emphasis on “communication” in relationships. (Yep, one more thing to blame on your shrink.) Thousands of books detail how couples should communicate their wants/needs/desires/pet peeves to one another. Not happy? Communicate your concerns. Bored with your sex life? Communicate your fantasies. Had an affair? Communicate your fuckup. The result of this communication-bingeing is that negotiation is starting to trump discretion. A man is copping a feel because his partner says he can, not because her back is turned. But he’s still copping a feel. (New York)Ziemlich interessant ist auch das dazugehörige Vokabular.
Saturday, April 01, 2006
Google Romance
Pünktlich zum 1. April startet Google einen neuen Beta-Dienst: Google Romance.
Ein Partnerservice von Google - im typischen Google-Flair:
"Google Romance users who find one another via Soulmate Search™ may then select the Contextual Dating option, which offers an all-expenses-paid romantic evening in exchange for viewing contextually relevant advertising throughout the course of the users' date [...]."
Quelle: Google-Pressemitteilung
Ein Partnerservice von Google - im typischen Google-Flair:
"Google Romance users who find one another via Soulmate Search™ may then select the Contextual Dating option, which offers an all-expenses-paid romantic evening in exchange for viewing contextually relevant advertising throughout the course of the users' date [...]."
Quelle: Google-Pressemitteilung
Monday, March 20, 2006
Net-Neutrality
im november hatten wir ja schon mal über dieses thema gesprochen und jetzt wird das auch in deutschland thematisiert. die telekom will jetzt auch mehrmals kassieren. (und ja, ich weiß, diese meldung ist auch schon einen monat alt, aber ich war ein wenig beschäftigt)
es scheint mir wie erpressung.
Ricke stellt sich ein nach Qualität der Dienstleistung gestaffeltes Kostenmodell vor, eine generelle Maut für die Infrastruktur sei nicht geplant. Ricke droht mit einem verzögerten Ausbau der Infrastruktur: "Wenn die Kunden nicht bereit sind, zu zahlen und Google & Co. nicht bereit sind, zu zahlen – dann kann es keine Autobahnen geben". Die Regeln der Neunzigerjahre seien in einer völlig neuen Welt fehl am Platz. (heise)
es scheint mir wie erpressung.
Wednesday, March 08, 2006
Gunkl
Nun muss ich auch mal etwas kund tun. Ich bin gerade dabei die Tipps des österreichischen Kabarettisten und Welterforschers Gunkl für 2005/6 nachzuholen, wobei mir eine wichtige Erkenntnis zuteil wurde:
15.10.2005:
Weil’s grad so lustig ist; ein Imperiment ist das absichtslose und nicht beobachtete Beibehalten von Konstellationen, und Anordnungen, die unter unbestimmten Umständen vorliegen, die einem komplett wurscht sind.
Damit das mal gesagt ist.
15.10.2005:
Weil’s grad so lustig ist; ein Imperiment ist das absichtslose und nicht beobachtete Beibehalten von Konstellationen, und Anordnungen, die unter unbestimmten Umständen vorliegen, die einem komplett wurscht sind.
Damit das mal gesagt ist.
Monday, March 06, 2006
John Rendon: Information Warrior
James Bamford, autor von z.b. "Body of Secrets: Anatomy of the Ultra-Secret National Security Agency" (2001) porträtiert für den rolling stone John Rendon, vom pentagon dafür beauftragt, den nachrichtenfluß in den medien (national und international) nach dem 11. september und während des irak-kriegs zu steuern. faszinierend und scary.
Rendon is a man who fills a need that few people even know exists. Two months before al-Haideri took the lie-detector test, the Pentagon had secretly awarded him a $16 million contract to target Iraq and other adversaries with propaganda. One of the most powerful people in Washington, Rendon is a leader in the strategic field known as "perception management," manipulating information -- and, by extension, the news media -- to achieve the desired result. His firm, the Rendon Group, has made millions off government contracts since 1991, when it was hired by the CIA to help "create the conditions for the removal of Hussein from power." Working under this extraordinary transfer of secret authority, Rendon assembled a group of anti-Saddam militants, personally gave them their name -- the Iraqi National Congress -- and served as their media guru and "senior adviser" as they set out to engineer an uprising against Saddam. It was as if President John F. Kennedy had outsourced the Bay of Pigs operation to the advertising and public-relations firm of J. Walter Thompson.
[...]
By law, the Bush administration is expressly prohibited from disseminating government propaganda at home. But in an age of global communications, there is nothing to stop it from planting a phony pro-war story overseas -- knowing with certainty that it will reach American citizens almost instantly. A recent congressional report suggests that the Pentagon may be relying on "covert psychological operations affecting audiences within friendly nations." In a "secret amendment" to Pentagon policy, the report warns, "psyops funds might be used to publish stories favorable to American policies, or hire outside contractors without obvious ties to the Pentagon to organize rallies in support of administration policies." The report also concludes that military planners are shifting away from the Cold War view that power comes from superior weapons systems. Instead, the Pentagon now believes that "combat power can be enhanced by communications networks and technologies that control access to, and directly manipulate, information. As a result, information itself is now both a tool and a target of warfare." (Rolling Stone)
Thursday, February 23, 2006
Pressekonferenzen
ich finde pressekonferenzen faszinierend. besonders lustig fand ich früher die von rumsfeld, kurz vor, bzw während dem feldzug gegen afghanistan. dieses hin-und her von fragen und unantworten: rededuelle auf höchstem niveau ohne inhalt. lustig fand ich auch ari fleischer. eine kurze weile habe ich sogar mit dem gedanken gespielt, einmal pressesprecher zu werden, bis mich das abweisen von fragen und dem ausweichen von antworten mit ekel erfüllt hat.
auf salon schreibt cintra wilson über ihre erfahrungen im James S. Brady Press Briefing Room während der erhüllungen um karl rove und seine verwicklungen in plamegate und der darauf folgenden schnellen nominierung von john roberts für einen sitz im supreme court.
auf salon schreibt cintra wilson über ihre erfahrungen im James S. Brady Press Briefing Room während der erhüllungen um karl rove und seine verwicklungen in plamegate und der darauf folgenden schnellen nominierung von john roberts für einen sitz im supreme court.
July 11, the Day the Press Corps Attacked, was just the kickoff. I spent the next two weeks in the James S. Brady Briefing Room at the White House, witnessing the molten Rove-a-thon. By the end I felt like I'd spent a couple of weeks on one of those indoor thrill rides where seats are bolted to a moving floor while a film is shown, creating a vague sensation of G-force when nothing actually goes anywhere. Still, the mini-revolt offered hope that despite its previously persistent vegetative state, the press might not be entirely dead yet. For the first time since 9/11, the reporters got nakedly hostile and went for the throat. Pandora's box opened -- just a hairline crack, but enough bats flew out to suggest that it might not close all the way again.
In the last few years, the press has lost all sense of its own mojo. Things bottomed out after the terrorist attacks of 9/11, when any aggressive grilling of the administration branded reporters as unpatriotic, which potentially alienated their audiences. The high emotion surrounding 9/11 and the War on Terror (or the new, improved Global Struggle Against Violent Extremism, which the Beltway kids snarkily refer to as G-SAVE) have made them very useful hostage babies for the administration cowboys to shield themselves with during shootouts with the press. Somehow, aggressive questioning of the White House got spun as a heretical insult to slaughtered American innocents. It was so demoralizing that after a while the press succumbed en masse to what I call the Potomac dinge: passive cooperation in one's own degradation -- the deranged, unconscious complicity that is found in victims of ritual abuse.
"This is the most complacent and complicit media I've ever seen," Helen Thomas, the most senior member of the White House press corps, told me in an interview at her office at Hearst.
The Rove affair, however, and the artless info-block by Scott McClellan that followed, was one twist too many in the press corps' shorts. The long-simmering scandal about the leaking of the identity of CIA agent Valerie Plame, wife of Bush critic Joe Wilson, became a full-on plumbing emergency when it was revealed that the black stuff all over the faucet was the fingerprints of Karl Rove, President Bush's right-hand man, realpolitik guru and pet genius. Despite White House denials of any administrative vendetta, Washington smelled Rove's funk in the air. The stakes were raised by the president's assertion that anyone found to be involved in the Plame leak would be fired. When the humble folk of Press Town got word that Rove was, indeed, involved in the outing of Wilson's wife, they finally got morally indignant enough to go after McClellan and his boss lynch-mob style, with rolling pins and pitchforks. (Salon.com)
Wednesday, February 15, 2006
Google Jobs
ich hätte ja schon lust, mich auf eine dieser positionen zu bewerben... Google Jobs.
was einen im interview erwarten würde, steht hier (und muß ich verstehen, wieso der link nur funktioniert, wenn ich 'ww' anstatt 'www' eingebe?).
was einen im interview erwarten würde, steht hier (und muß ich verstehen, wieso der link nur funktioniert, wenn ich 'ww' anstatt 'www' eingebe?).
Thursday, February 09, 2006
State of the Blogosphere
dave sifry liefert neue zahlen für die statistik
In summary:(technorati.com)
- Technorati now tracks over 27.2 Million blogs
- The blogosphere is doubling in size every 5 and a half months
- It is now over 60 times bigger than it was 3 years ago
- On average, a new weblog is created every second of every day
- 13.7 million bloggers are still posting 3 months after their blogs are created
- Spings (Spam Pings) can sometimes account for as much as 60% of the total daily pings Technorati receives
- Sophisticated spam management tools eliminate the spings and find that about 9% of new blogs are spam or machine generated
- Technorati tracks about 1.2 million new blog posts each day, about 50,000 per hour
- Over 81 million posts with tags since January 2005, increasing by 400,000 per day
- Blog Finder has over 850,000 blogs, and over 2,500 popular categories have attracted a critical mass of topical bloggers
Doonesbury does Harriet
für fans von doonesbury:
"Harriet, we hardly knew ye. The following week of daily strips on the planned confirmation hearings for Supreme Court nominee Harriet Miers were intended for publication beginning Monday, October 31st, with a Miers Sunday strip to follow on November 13th. Rendered obsolete by the announcement of her withdrawal from consideration on Thursday the 27th, they are nonetheless presented below for your reading pleasure. This week's strips, and the November 13th Sunday, will be repeats." (Doonesbury)
Wednesday, February 08, 2006
DRM again
schade, ich hatte mich auf den film gefreut...
"Die Kinowelt-DVD des Action-Reißers "Mr. & Mrs. Smith" setzt, wie berichtet, eine neue Kopiersperre ein: Alpha-DVD des koreanischen Herstellers Settec. Beim Einlegen in ein DVD-ROM-Laufwerk startet unter Windows eine Anwendung namens "PlayDVD.exe", die zur Annahme eines Lizenzabkommens auffordert und bei Bestätigung drei Dateien in den Systemordner des Betriebssystems kopiert. Alpha-DVD arbeitet auf zwei Ebenen: Zum einen verhindert die Sperre durch defekte Sektoren auf dem Medium ein "Ripping" des Films, zum anderen verankert sich der Schutzmechanismus über drei Dateien im System. Diese überwachen alle Zugriffe auf optische Laufwerke, was nicht immer gut geht." (heise)
Subscribe to:
Posts (Atom)